Die Schule verpflichtet sich durch einen Beschluss des Schulvorstandes zur Teilnahme am Programm SCHULE:KULTUR!. Sie plant die schuleigene Akzentsetzung im Rahmen des Projekts, setzt sie mit Unterstützung der Kulturkoordination in der Projektlaufzeit um und sorgt für Nachhaltigkeit.

Die Schulleitung (Schulleiterin oder Schulleiter)

  • unterstützt aktiv (z. B. durch günstige Rahmenbedingungen, Freistellung von Lehkräften o.ä.) die Arbeit der Kulturkoordination sowie des gesamten Kollegiums bei der Planung und Umsetzung von SCHULE:KULTUR!DREI,
  • fördert die Zusammenarbeit mit dem Kulturpartner (z. B. indem der Kulturpartner in den kulturellen Schulentwicklungsprozess eingebunden wird).
  • nimmt verbindlich an den beiden zweitägigen prozessbegleitenden Schulleitungsveranstaltungen sowie an den Rahmenveranstaltungen teil,
  • sorgt während der Projektlaufzeit und in den Folgejahren für die Nachhaltigkeit des kulturellen Schulentwicklungsprozesses und den Kontakt zu den anderen Projektschulen.

 

SCHULE:KULTUR! bietet der Schulleitung

  • Austausch mit Schulleitungen und Kulturpartnern aus dem Netzwerk der Programmschulen.
  • Grundlagen und Wissen über Chancen der kulturellen Schulentwicklung.
  • Kenntnisse über entscheidende Faktoren für erfolgreiche Veränderungsprozesse im System Schule
  • Wege und Möglichkeiten der Initiierung von Entwicklung
  • Zeit zur gemeinsamen Arbeit an Visionen, Zielen und Maßnahmen
  • Unterstützung durch Regional- und Landeskoordination
  • Begleitung und Unterstützung bei der Durchführung interner Evaluation
  • erfolgreiche Beispiele aus Programmschulen

 

 

  • Die Fortbildungen

    Die Entwicklung des kulturellen Schulprofils wird durch Fortbildungsmodule (Grundlagen- und Wahmodule), Fachtage und Rahmenveranstaltungen unterstützt. Gemeinsam mit den Kulturkoordinatorinnen/-koordinatoren der Schulen und teilweise Schulleitungsmitgliedern nehmen die Kulturpartner an den Veranstaltungen teil. So lernen alle Akteure im Dialog voneinander und tragen dazu bei, Projekte auf Augenhöhe zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die außerschulischen Partner werden weitergebildet zu „Beratern vor Ort“ für die kulturelle Bildung an Schulen. Die geförderten Schulen und Partner der kulturellen Bildung werden nach Bedarf und Möglichkeit durch die LKJ Niedersachsen, das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), die Nds. Landesschulbehörde (NLSchB) und die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel (ba) fachlich-inhaltlich begleitet und in ihrer Qualitäts- und Schulentwicklung unterstützt. Die Fortbildungsmodule werden von der ba und dem NLQ entwickelt.

    Die Kosten der begleitenden Veranstaltungen, Übernachtung, Verpflegung und Fahrtkosten werden übernommen. Dazu können die Kulturpartner eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro für ein eintägiges Seminar und 150 Euro für ein zweitägiges Seminar für die Teilnahme erhalten.

  • Bewerbung Schritt für Schritt
    Bewerbung der Schule

    Im ersten Schritt bewerben sich interessierte Schulen beim Niedersächsischen Kultusministerium (MK) bis zum 30.06.20 um eine Teilnahme am Projekt SCHULE:KULTUR!DREI. In der Bewerbung werden u. a. Fragen zur Motivation, zu bisherigen Kooperationserfahrungen mit außerschulischen Partnern der kulturellen Bildung und zum Schulentwicklungsprozess gestellt. Es soll außerdem eine erste Ideenskizze (Umfang 1 Din A4-Seite) zur Umsetzung eingereicht werden. In diesem Rahmen können bereits Kultureinrichtungen bzw. Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung als potenzielle Partner angegeben werden. 

    Partnerschaft mit Schulen anregen

    Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen wie Theater, Theaterpädagogische Zentren, Museen, Kunstvereine, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturelle Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen sowie Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung sind aufgefordert, die Zusammenarbeit mit einer Schule anzuregen und eine gemeinsame Projektumsetzung anzustreben. Sie können dann bereits in der Bewerbung der Schule als Partner angegeben werden.

    Interesse bei der LKJ anmelden

    Parallel dazu melden Sie bitte Ihr Kooperationsinteresse bei der LKJ an. Auch wenn Sie noch keine Schule angesprochen haben, nehmen wir Sie gerne in den „Pool“ der Kulturpartner auf, um nach der Auswahl der beteiligten Schulen Kooperationen zu vermitteln.

    Die Vermittlung der außerschulischen Partner der kulturellen Bildung an die Schulen soll möglichst innerhalb der Bewerbungszeit stattfinden, spätestens allerdings zur Auftaktveranstaltung im September 2020 abgeschlossen sein.

    Förderung beantragen

    Die Projektmittel können nach der erfolgreichen Vermittlung von Schule und Kulturpartner und dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung und eines Zuwendungsvertrags bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Nds. e.V. vom Kulturpartner beantragt werden.

     

  • Rolle der Kulturpartner

    Der Kulturpartner…

    • hat mehrjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
    • hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, in Netzwerken o.ä..
    • ist Antragsteller*in für die Projektmittel bei der LKJ und rechnet diese auf der Grundlage eines zahlenmäßigen Verwendungsnachweises und eines Sachberichts mit der LKJ ab.
    • ist Ansprechpartner*in für die LKJ und informiert über die Entwicklung des Projekts.
    • ist Ansprechpartner*in für die Kulturkoordination der Schule. 
    • arbeitet partnerschaftlich mit den Kulturkoordinator*innen der Schule zusammen.
    • initiiert künstlerische Prozesse und setzt sie in der Schule mit Schüler*innen und/oder Lehrkräften um. 
    • unterstützt die Kulturkoordination bei der Präsentation und Schaffung einer Öffentlichkeit für die Aktivitäten kultureller Bildung in der Schule. 
    • unterstützt die Kulturkoordination bei der Dokumentation der Projekterfahrungen und -ergebnisse.
    • Kann bei Bedarf die Arbeitsgruppe der Schule zur kulturellen Schulentwicklung beraten. 
    • bringt seine/ihre Kontakte ein, um die Schule bei der Vernetzung mit anderen Kulturinstitutionen, Einrichtungen der Kulturellen Bildung sowie Künstler*innen anderer Kultursparten in der Region zu unterstützen.
    • vertritt die Interessen außerschulischer Kooperationspartner der Kulturellen Bildung gegenüber der Schule.
    • nimmt gemeinsam mit der Kulturkoordination an den begleitenden Fortbildungen, Fachtagen und Rahmenveranstaltungen teil. 

    SCHULE:KULTUR! bietet dem Kulturpartner:

    • Austausch mit Lehrkräften und Kulturpartnern aus dem Netzwerk der Programmschulen.
    • Zeit für die gemeinsame Planung mit der Schule.
      • Entwicklung einer Arbeits- und Kommunikationsstruktur
      • Entwicklung von Projekten, Lehrerfortbildungen o.ä.
      • Entwicklung einer nachhaltigen Struktur zur Verankerung Kultureller Bildung in der Schule 
    • Einblicke in die Systeme und die Arbeitsweise der Schulen und Lehrkräfte.
    • individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Schule und Kultur.
    • Beratung durch die Landeskoordination Kultur – inhaltlich, rechtlich, finanziell. 
    • Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme am Programm.

Dokumente zum Download

Informations-Broschüre 2020
205 Downloads
1.58 MB
Flyer von SCHULE:KULTUR!
560 Downloads
723.99 KB
Ausschreibung im Schulverwaltungsblatt 11/2017
711 Downloads
149 KB
Magazin kultur bewusst
1312 Downloads
4.57 MB